Ein Spiel auf Augenhöhe mit der verdienten Führung durch einen Konter über drei Stationen. Salja setzt sich über die Außenbahn gut durch und Scicchitano ist im Zentrum schneller als sein Gegenspieler und trifft zur Führung. In der zweiten Halbzeit war Schliengen druckvoller und macht verdient das 1:1. Am Ende hatten beide Seiten noch die Chance auf das 2:1.
Ausgelassen feiert der SV Weil den Auwärtssieg in Endingen
Mit einem klaren Sieg beim Schlusslicht SV Endingen hat der SV Weil im Abstiegskampf weiter Boden gut gemacht. Durch das 6:0 bei den Kaiserstühlern hat sich der Abstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz auf vier Punkte verringert.
Die Blau-Weissen hatten einen Start nach Maß. Schon nach zehn Minuten stand es durch Tore von Hänggi und Samardzic 0:2. Danach kam lange Zeit nichts mehr vom SVW. Trotz beruhigender Führung verschwendeten einige Spieler ihre Energie durch unnötige Diskussionen mit Schiedsrichter und Mitspielern.
Nach einer Ansage von Coach Andreas Schepperle lief es in der zweiten Halbzeit wesentlich besser. Nach einer Stunde machte Kapitän Ridje Sprich mit einem Doppelpack alles klar. Maxi Maier und Marvin Stöhr vervollständigten in der Schlussphase das halbe Dutzend.
Tiefstehende Gastgeber und zu viele Fehlpässe im Aufbauspiel ebneten den Weg zur enttäuschenden Auswärtsniederlage beim FC Steinen. Auch das Freistoßtor von Sandro Samardzic in den Winkel und ein gehaltener Elfmeter von Lucas Vierthaler änderten nichts mehr am Spielverlauf.
Justin Samardzic erzielt das Tor zum 2:0. Gäste-Torhüter Fabian Wölfle kann dem Ball nur hinter schauen. (Foto: Michael Hundt)
Mit einem Heimsieg gegen die Sportfreunde aus Elzach hat der SV Weil nach zwei Unentschieden wieder dreifach gepunktet. Mann des Spiels war Justin Samardzic, der mit drei Toren maßgeblich Anteil am Sieg der Blau-Weißen hatte.
Die personell gebeutelten Schwarzwälder hatten nicht ihren stärksten Tag. Schon früh ging der SV Weil in Führung und erhöhte schon nach einer halben Stunde auf 2:0. Allerdings leisteten sich die Gastgeber zahlreiche Abspielfehler, doch die Sportfreunde wussten das nicht zu nutzen, so dass die Zwei-Tore-Führung zur Halbzeit Bestand hatte.
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich nicht viel. Der SVW dominierte, spielte die sich bietenden Möglichkeiten jedoch nicht sauber zu Ende. Mit dem frühen 3:0 war die Partie dann gelaufen. Danach passierte kaum noch was, ehe Samardzic kurz vor dem Schlusspfiff mit seinem dritten Treffer für den Endstand sorgte
Beide Mannschaften hatten zunächst gute Chancen, ein Tor gelang allerdings nur dem FSV nach einem abgefälschen Freistoß. In der zweiten Hälfte glich Peres nach einem Freistoß von Brestrich aus und nur zwei Minuten später besorgte Sandro Samardzic die Führung. Mit einem Hattrick innerhalb von elf Minuten baute dieser die Führung auf 4:1 aus. Den Schlusspunkt markierte Di Blasio mit eine Einzelleistung.
Elfmetergeschenk beschert Kuppenheim den Ausgleich
Nur in der ersten Halbzeit setzte der SV Weil offensive Akzente
Der SV Weil hat seine Serie fortgesetzt und blieb auch im fünften Spiel in Serie ungeschlagen. Beim SV Kuppenheim holten die Blau-Weissen immerhin einen Punkt. Richtig zufrieden war im Weiler Lager indessen keiner, mit dem 1:1 kommt der SVW nicht wirklich weg vom Fleck.
Dabei war ein Sieg beim SV Kuppenheim durchaus möglich. Die Weiler begannen stark und hatten durch Marvin Stöhr die erste klare Chance. Nach Zuspiel von Ridje Sprich stand dieser knapp zehn Meter frei vor dem Tor, der Abschluß indessen war zu schwach, um Torwart Manz zu überwinden. Besser machte es Minuten später Justin Samardzic. Einen weiten Ball von Maximilian Maier nahm dieser gekonnt mit der Brust an, liess den Ball danach einmal springen und hämmerte die Kugel dann fulminant in die Maschen. Und es hätte noch besser kommen können. Nach einer schönen Kombination über Samardzic und Groß landete der Ball bei Sprich. Dieser traf den Ball acht Meter vor dem Tor jedoch nicht richtig und vergab so die große Chance zum 0:2.
Nach dem Wechsel kamen die Gastgeber besser ins Spiel, konnten aber weiterhin keine großen Chancen kreieren. Auch der SV Weil konnte oder wollte nichts mehr zum Spiel beitragen. Mit einem zweifelhaften Elfmeterpfiff brachte Schiedsrichter Walter den SV08 dann wieder ins Spiel. Kaisers Gegenspieler befand sich ballführend schon Richtung Eckfahne, als er nach einem Kontakt der Oberkörper nicht mehr weiterlaufen wollte. Anlaß genug für den Unparteiischen auf Strafstoß zu entscheiden. Den Ausgleich im Rücken drängte Kuppenheim nun auf die Führung, doch Weil’s Schlußmann Keller war auf dem Posten und bewahrte seine Elf vor dem K.O.. Auch die Weiler warfen nochmals alles nach vorne, konnten sich aber nicht mehr bis zum Torabschluss durchsetzen.
Nach einer halben Stunde kam Liel das erste Mal zu einer guten Torchance und nutzte diese auch sofort. Der SVW2 konnte jedoch schnell antworten, weil die Gastgeber einen Eckball nicht klären konnte und Samardzic zur Stelle war. Doch nur zwei Minuten später konnte Liel wieder in Führung gehen, diesmal durch einen Elfmeter. Kurz nach der Pause konnte Pfeiffer ausgleichen. Nach mehreren nicht genutzten Chancen und Überzahl erarbeiteten sich die Weiler in der Schlussminute wieder durch einen nicht geklärten Eckball die 3:2 Führung durch Di Blasio. Und nur eine Minute später eroberte man in der Lieler Hälfte den Ball und Gutjahr zögert nicht lange und traf schön in den Winkel.
„Dritte“ meldet sich mit Sieg aus der langen Winterpause
A-Junior Ferit Fazliji konnte in der 5. Minute durch einen Steilpass von Willison Gomes die Führung erzielen, doch zwei Minuten später glich Maulburg bereits aus.
In der zweiten Halbzeit konnten die Gastgeber den Druck auf erhöhen und lauerten auf Fehler des Gegners. So gelang Langenberger in der 62. Minute die abermalige Führung. torwart Dirk Bürgin konnte danach den Ausgleich verhindern. Tutu konnte nach seiner Einwechslung in der 87. Minute einen Torwartfehler eiskalt ausnutzen und schob den Ball zum 3:1 ins Netz. Überschattet wurde die faire Partie durch die Gesichtsverletzung von Dustin Langenberger. Nach einem Zweikampf bekam dieser einen Schlag auf das Nasenbein.
David Groß (am Ball) gelingt in dieser Szene das 1:0 für den SV Weil. Foto: Uli Nodler
Die Hoffnung lebt weiter beim SV Weil. Doch so richtig wollte sich am Samstag im Nonnenholz keiner so recht über den Punktgewinn beim 1:1 gegen den Tabellendritten SC Pfullendorf freuen. Den weiter stark abstiegsbedrohten Gastgebern fehlten am Ende 105 Sekunden zum Dreier. Pfullendorf gelang erst in der 96. Minute der schmeichelhafte Ausgleich.
„Es ist einfach ärgerlich, dass wir uns für eine starke Leistung gegen einen Gegner, der ganz andere Ansprüche hat, nicht belohnen. Zwei Minuten vorher hätte Peres eigentlich das 2:0 machen müssen. Er machte es nicht und zwei Minuten später schlägt bei uns der Ball ein. So etwas frustet schon“, sieht Weils Trainer Andreas Schepperle nach dem 1:1 alles andere als glücklich aus.
Doch der Reihe nach. In den ersten 70 Minuten deutet vieles auf ein torloses Unentschieden hin. Der SC Pfullendorf war zwar über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft, doch hochkarätige Torchancen spielten sich die Gäste nicht heraus. Die Weiler Defensive mit den beiden starken Verteidigern Max Scheurer und Lirian Ismajli sowie einem überragenden Innenverteidiger Julien Tschira hatte die SCP-Offensive weitgehend im Griff. Und kam doch einmal ein Ball durch, dann war Keeper Sandro Keller auf dem Pfosten. Seinen größten Auftritt hatte er in der 31. Minute, als er zunächst gegen Silvio Battaglia und dann mit spektakulärer Fußabwehr gegen Luca Gruler rettete. Mehr bot der SCP bis in die Nachspielzeit nicht an.
Da hatten die Weiler mit ihrem Konterfußball schon mehr zu bieten. Michael Hänggi (8.), Justin Samardzic (15.) und Marvin Stöhr (35.) kamen dem Führungstreffer sehr nahe, doch bei den Schepperle-Schützlingen fehlte die letzte Konsequenz im Abschluss.
Nach unaufgeregten 25 Minuten wurde es in den letzten 27 Minuten inklusive Verlängerung dramatisch. In der 71. Minute lieferten sich Samardzic und der Pfullendorfer Abwehrspieler Felix Waldraff nach einem Steilpass ein Laufduell, bei dem der Weiler Offensive zu Fall kam. Auf der Weiler Bank sprangen alle auf und forderten Rot für den Übeltäter. Doch Schiedsrichter Benedikt Lorenz ließ das Spiel weiter laufen.
Während dem einstigen Regionalligisten im Spiel nach vorne weiter nicht viel einfiel, hatte Schepperle mit der Einwechslung (80.) von David Groß ein glückliches Händchen. Der Abwehrmann orientierte sich nach vorne und erzielte mit seiner ersten Ballberührung den umjubelten Führungstreffer. Zuvor hatte Kapitän Ridje Sprich den klugen Querpass gespielt. Pfullendorf warf nun zunächst planlos alles nach vorne. Mit einem weiteren Konter hätte der eingewechselte Alexandre Peres alles klar machen können. Acht Meter vor dem Pfullendorfer Kasten schob er den Ball am langen Pfosten vorbei.
Die Weiler setzten schon zum Jubeln an, als Chimamkpa Samuel Peter nach einem Eckball mit einem Schuss unter die Latte doch noch der Ausgleich für den SC Pfullendorf gelang.
Durbachtal bleibt ein gutes Plaster für den SV Weil
Michael Hänggi gelingt mit dem SV Weil der erste Auswärtssieg der Saison
Ein Lebenszeichen sendete der SV Weil im ersten Pflichtspiel des Jahres 2022. Beim SC Durbachtal gelang der Schepperle-Elf ein verdienter Auswärtssieg und damit der ersehnte Start mit drei Punkten.
Die Blau-Weissen dominierten das Spiel von Beginn an und hatten durch Samardzic die erste dicke Chance des Spiels. Zentral vor dem Tor entschied sich dieser für ein Abspiel auf Sprich anstatt selbst abzuschliessen. Besser machte er es Minuten später, als er nach Zuspiel von Stöhr den Ball ins lange Eck schlenzte. Erst kurz vor der Pause meldete sich der Gastgeber. Nachdem sich Tschira und Scheurer gegenseitig behinderten entschärfte Keller den Schuss von Durbachtals Spitze.
Nach dem Seitenwechsel kamen die Hausherren besser in das Spiel und kamen prompt zum Ausgleich. Ein Freistoss von der rechten Seite fand den Weg durch Freund und Feind und erwischte Keeper Keller auf dem falschen Fuß. Doch der SVW reagierte nur wenige Augenblicke später. Sprich legte quer und Ceesay musste nur noch einschieben – 1:2. Die Freude währte nur kurz. Ismajli vertändelte den Ball im Strafraum und ließ sich dann auch noch zu einem Foul an der Torauslinie hinreissen. Dieses Geschenk nahm Burg dankbar an und verwandelte sicher zum erneuten Ausgleich. Doch das letzte Wort hatte der SV Weil. Ceesay krönte seine engagierte Leistung mit seinem zweiten Treffer. In der Folge ließ die Weiler Defensive nichts mehr anbrennen und siegte damit auch beim dritten Gastspiel beim SC Durbachtal.