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SV 08 Kuppenheim – SV Weil 1910 2:2

Verbandsliga Südbaden – 09. Spieltag – 24.10.2020

Nach der Pause verpasst der SVW die Entscheidung

Im gleichen Film wie in der Vorwoche wähnten sich die Verantwortlichen des SV Weil im Auswärtsspiel beim SV Kuppenheim. Wieder spielten die Blau-Weissen 2:2 und verpassten es erneut die Mehrzahl der Chancen in einen Sieg umzumünzen.

Schon nach sechs Minuten hatte Ridje Sprich die Führung auf dem Fuss, doch sein Heber ging deutlich über das Tor. Keine zwei Minuten später gingen die Hausherren in Führung. Nach einem Konterangriff konnte Serkan Kormaz seinen Gegenspieler zwar abdrängen, doch dessen Schuss vom Strafraumeck  fand den Weg ins Tor. Danach verstärkte die Schepperle-Elf ihre Bemühungen und wurde in der 33. Minute belohnt. Nach einem Zuspiel von Michael Hänggi vernaschte Marvin Stöhr seinen Kontrahenten und traf aus ungünstigem Winkel zum Ausgleich. Nur fünf Minuten später hatte Sprich nach einer schönen Staffete die Gelegenheit zur Führung, doch sein Schuss konnte Torwart Bachmaier gerade noch so entschärfen. Der Weiler Torjäger verletzte sich bei dieser Aktion und wurde durch Almin Mislimovic ersetzt.

Nach der Pause hatten die Weiler ihre stärkste Phase. Nach einer Möglichkeit für Ceesay rutschte auch Mislimovic freistehend der Ball weg. Kurz darauf bot sich Stöhr die Chance zum 2:1, doch Kuppenheims Torwart blieb Sieger wie auch in der Szene danach, als Justin Samardzic den Ball über den Keeper lupfte. Den folgenden Kopfball ins leere Tor konnte der Schlussmann gerade noch so abwehren.  Als die Partie in der Folge dahin plätscheerte überraschten die Gastgeber mit der abermaligen Führung. nach einem unnötigen Foul konnte Weils Schlussmann Keller nur ungenühend abwehren. Den Abpraller versenkte Radke zum 2:1. Der SVW hatte aber umgehend eine Antwort. Almin Mislimovic war im Strafraum nur mit einem Foul zu stoppen. Den fälligen Elfmeter verwandelte Ceesy zum 2:2-Endstand.

SV Weil 1910 – SC Pfullendorf 2:2

Verbandsliga Südbaden – 08. Spieltag – 17.10.2020

So nah am Sieg

Duell zweier Torschützen: Der Weiler Ridje Sprich (rechts) trifft zum 1:0, Süleyman Karacan köpft den 2:2-Ausgleich. Foto: Uli Nodler/Die Oberbadische

Wie Verlierer fühlten sich die Weiler Spieler nach dem Schlusspfiff im Heimspiel gegen den Tabellenführer aus dem Linzgau. Dabei zeigten die Blau-Weißen ein tolles Spiel und hatten den SC Pfullendorf am Rande einer Niederlage. Doch der Ausgleich der Gäste in der 94. Minute vermieste den Gastgebern die Laune. Ein unnötiger Freistoß segelte in den Weiler Strafraum auf den Kopf vom Süleyman Karacan. Und der aufgerückte Innenverteidiger köpfte zum Entsetzen der Weiler Anhänger den glücklichen Ausgleich.

Erst zwei Minuten zuvor jubelte der SV. Ridje Sprich sprintete auf der linken Seite seinen Gegenspielern davon und passte exakt auf den mitgelaufenen Justin Samardzic. Und dieser hämmerte die Kugel unter die Latte. Zu diesem Zeitpunkt war sich wohl jeder sicher, dass das der Schlusspunkt einer hochklassigen Verbandsliga-Partie war.

In dieser dominierte der Spitzenreiter nur zu Beginn. Die Schepperle-Elf legte den Respekt schnell ab und war ein Gegner auf Augenhöhe. Chancen waren zunächst Mangelware. Bis auf wenige Ausnahmen hatten die beiden Abwehrreihen alles im Griff, trotz hohem Tempo und gelungenen Ball-Stafetten.

Die erste Gelegenheit für den SV Weil bot sich nach 18 Minuten, als Samardzic den Ball zu Sprich durchsteckte. Weils Topscorer stürmte aufs Pfullendorfer Tor zu, als ihn der Abseitspfiff von Schiedsrichter Nico Gallus stoppte. Der Assistent hatte fälschlicherweise die Fahne gehoben. Nicht zum letzten Mal lag er mit seiner Entscheidung falsch. Kurz vor der Pause bot sich den Grenzstädtern die zweite Chance. Erst wurde Sprich im letzten Moment geblockt, dann schoss Samardzic den Ball im Nachschuss über die Latte.

Auf der Gegenseite hatte die Weiler Defensive bis zur Nachspielzeit der ersten Halbzeit alles unter Kontrolle. Doch dann traf Gruler mit einem Kopfball den Außenpfosten.

Fünf Minuten nach Wiederanpfiff war es dann soweit. Marvin Stöhr tankte sich über links durch und bediente dann Sprich, der den Ball aus wenigen Metern unter die Latte bugsierte. Der SV Weil zog sich in der Folge zurück und überließ Pfullendorf die Initiative. Das schien aufzugehen bis der Linienrichter  ein Handspiel von Buba Ceesay gesehen haben wollte. Das ließ sich Pfullendorfs Torjäger Silvio Battaglia nicht nehmen und versenkte souverän. Es folgte die turbulente Nachspielzeit mit allen erdenklichen Emotionen innerhalb von vier Minuten.

SC Durbachtal – SV Weil 1910 2:3

Verbandsliga Südbaden – 07. Spieltag – 10.10.2020

Glanzloser Sieg für den SV Weil in Durbachtal

Maximilian Maier (rechts) gewinnt in dieser Szene das Kopfballduell und am Ende auch das Spiel beim SC Durbachtal (Foto: Stadtanzeiger Ortenau)

Zurückgekehrt ist der SV Weil am Samstag, an den Ort, wo vor knapp 16 Monaten die Rückkehr in die Verbandsliga Südbaden perfekt gemacht wurde. Damals siegte der SV Weil im entscheidenden Relegationsspiel spektakulär mit 6:1 in der Ortenau.

Ein Jahr später hat auch der SCD denSprung ins Verbandsoberhaus geschafft und somit stand am 7. Spieltag das Meisterschaftsduell an. Erneut siegte der SV Weil, musste am Ende aber um den Sieg bangen.

Keine zwei Zeigerumdrehungen waren gespielt, da lag der Ball schon im Weiler Netz. Nach einem unnötigen Ballverlust auf der rechten Seite gelang es auch im Abwehrzentrum nicht, entscheidend zu klären. Dautner nahm das Geschenk dankend an und traf zum 1:0. Schnell erholte sich der SV Weil und bestimmte fortan das Geschehen. Bereits in der 20. Minute gelang Ridje Sprich der Ausgleich und weitere 16 Minuten später war dasSpiel gedreht. Buba Ceesay spekulierte richtig als Torwart Grothmann den Ball nicht festhalten konnte und schob den Ball ins leere Tor. Insgesamt tat sich der SV Weil schwer auf dem tiefen Terrain. Bei den Zweikämpfen fehlte die letzte Konsequenz und leichtfertig wurde auch oftmals der Ball vertändelt. Die spielerische Klasse reichte dennoch, um den Gastgeber zu beherrschen.

Schnell erhöhten die Blau-Weissen nach dem Wechsel auf 3:1. Marvin Stöhr war einmal mehr nicht zu bremsen. Nun lief alles auf einen klaren Sieg hinaus, doch ein unnötiger Freistoss brachte Durbachtal zurück ins Spiel. Nicht unhaltbar verwandelte Dautner zum 2:3 (53). Danach fand der SV Weil nicht mehr zu seinem Spiel. Die Heimmannschaft kämpfte um den Ausgleich, kam allerdings nicht zu klaren Chancen. Nur einmal fälschte Sprich den Ball gefährlich auf die Oberkante der Latte ab. So endete die Partie mit einem verdienten, aber glanzlosen Sieg für den SV Weil.

SV Weil 1910 – Offenburger FV 1:3

Verbandsliga Südbaden – 06. Spieltag – 03.10.2020

Effizienz im Abschluss fehlt

Gelungene Kopfballabwehr von Weils Torhüter Sandro Keller (links). Sein Mitspieler Hannes Kaiser (Mitte) und der Offenburger Torschütze Samuel Geiler können nur staunen.Fotos: Grant Hubbs (Foto: Die Oberbadische)

Das Ergebnis am Samstag im Nonnenholz ist nicht unbedingt logisch. Am Ende feierte der Offenburger FV enthusiastisch einen 3:1-Erfolg, der für die Gastgeber ganz bitter ist. Denn: Der SV Weil war über weite Strecken das spielbestimmende Team, scheiterte aber letztlich an seiner mangelnden Chancenverwertung.

Weil am Rhein. Andererseits verdiente sich der OFV, der mit einem Dutzend lautstarker Fans angereist war, diesen Dreier durch einen beeindruckenden Konterfußball und die größere Effektivität im Abschluss. Die Gäste aus der Ortenau nutzten nach sieben Minuten ihre erste Chance prompt zur 1:0-Führung. Der wieselflinke Samuel Geiler gewann den Sprint gegen seinen Gegenspieler Alessio Lo Russo und ließ Keeper Sandro Keller mit einem platzierten Flachschuss ins lange Eck keine Abwehrchance. Kurz zuvor hätte auch Ridje Sprich aus spitzem Winkel treffen können, doch der Ball von Weils Kapitän ging knapp am langen Pfosten vorbei. Die Gastgeber zeigten nach dem Rückstand Wirkung und hatten in der 15. und 18. Minute Dusel, nicht noch höher in Rückstand zu geraten. Zunächst rettete Keller mit einem Reflex gegen OFV-Kapitän Marco Petereit. Dann musste Gailer das 2:0 machen. Doch der linke Flügelmann der Gäste fand nach einem Alleingang in Keller seinen Meister. Fortan bestimmte der SV Weil das Geschehen auf dem Platz. Allerdings fehlte den Abschlüssen die letzte Präzision. Und in Minute 35 fehlte Serkan Korkmaz nur das Quäntchen Glück zum Ausgleich. Sein fein gezirkelter Freistoßball prallte aus 20 Metern an den Außenpfosten. „Der Ball hätte auch vom Innenpfosten ins Tor springen können“, haderte Weils Trainer Andi Schepperle. In der Nachspielzeit des ersten Abschnitts rettete OFV-Torwart Johannes Vögele mit einer spektakulären Parade die Führung, als er einen Flachschuss von Lo Russo entschärfte.

Drei Minuten nach Wiederanspiel trieb ein mehr als schlampiger Offenburger Konter Trainer Benjamin Pfahler die Zornesröte ins Gesicht. Drei Gästespieler hatten nur noch den Weiler Michael Hänggi vor sich. Doch der ballführende Geiler übertrieb den Eigensinn und wurde von Hänggi noch vom Ball getrennt. Die Strafe folgte für die Gäste auf dem Fuße. Praktisch im Gegenzug glich Weil aus. Buba Ceesay ließ auf dem rechten Flügel seinen Gegenspieler stehen und legte den Ball perfekt auf Sprich zurück. Gegen den platzierten Flachschuss des Kapitäns war Vögele machtlos. Beflügelt vom Ausgleich, legten die Grenzstädter nun erst richtig los und hätten die Partie in den folgenden zehn Minuten entscheiden müssen. Zunächst tanzte Sprich drei Offenburger im Strafraum aus und zog den Ball aber hauchdünn am langen Pfosten vorbei. Dann ging Stöhr wunderbar durch. Doch, statt auf den völlig blank stehenden Sprich querzulegen, wollte er das Tor selber machen und scheiterte. Das geschah in der 60. Minute. Drei Zeiger-Umdrehungen weiter tauchte Stöhr erneut alleine vor Vögele auf, schoss aber den Offenburger Torhüter an. Die Gäste waren in der Folgezeit effektiver. Sie nutzten ihre zweite Chance nach der Pause zur erneuten Führung Nach einer Flanke von Petereit war Diogo Carolina mit dem Kopf zur Stelle, und der OFV führte aus heiterem Himmel mit 2:1. In der Nachspielzeit machte der Gast endgültig alles klar. Fabio Kinast schloss einen Konter zum 3:1 ab.

Quelle: Die Oberbadische 05.10.2020

Spielbericht

FC 08 Villingen II – SV Weil 1910 1:2

Verbandsliga Südbaden – 05. Spieltag – 27.09.2020

Ergebnis spiegelt den Spielverlauf nicht wieder

Sitzfußball: Der Villinger Manuel Passarella (vorn) kämpft am Boden mit dem Weiler Buba Ceesay um die Kugel. FC 08-Spieler Pietro Morreale (rechts) könnte gleich der lachende Dritte sein. Bild: direvi

Völlig verdient gewann der SV Weil sein Auswärtsspiel in Villingen. Trotz einstündiger Verspätung bei der Abfahrt blieb der SV Weil in Villingen gelassen. Die Anfangsphase auf dem Villinger Kunstrasen gehörte allerdings den Hausherren. In der 10. Minute schloss Luca Crudo einen Villinger Konter ab und erzielte die 1:0 Führung.

Doch die Schepperle-Elf zeigte sich unbeeindruckt und nahm immer mehr das Spielgeschehen in die Hand. Folgerichtig erzielte Tschira in der 17. Min. das wichtige 1:1. Nun war von Villingen nicht mehr viel zu sehen. Der SV Weil spielte wie aus einem Guss und ließ aber durch Ismajli und Stöhr weitere gute Torchancen ungenutzt. Mit dem 1:1 ging es in die Halbzeitpause.

In der 2. Halbzeit spielte fast nur noch der SV Weil. In der 78. Minute fiel das erlösende und hochverdiente 2:1 durch Marvin Stöhr. Wie auch in der 1. Halbzeit vergab der SV Weil in der 2. Halbzeit mehrere gute Einschussmöglichkeiten. Villingen war nur nach Standards gefährlich. Somit ein erarbeiteter und verdienter Sieg in Villingen.

Spielbericht

 

SV Weil 1910 – FC Waldkirch 3:0

Verbandsliga Südbaden – 04. Spieltag – 12.09.2020

In Unterzahl dreht der SV Weil erst richtig auf

Das erlösende 1:0 erzielt von Justin Samardzic

Viel Geduld bewies die Mannschaft des SV Weil beim Heimsieg über den FC Waldkirch. Vor allem im ersten Durchgang lief einiges daneben, doch der SVW verlor die Nerven nicht. Lohn war ein 3:0-Sieg und der Sprung ins obere Tabellendrittel.

Die Weiler begannen gut und hatten durch Ceesay und Samardzic verzog nennenswerte Gelegenheiten. Als Offensiv-Mann Marvin Stöhr aufgrund einer Oberschenkelzerrung schon nach 17 Minuten raus musste, gab es einen Bruch im Weiler Spiel. Nur noch wenig lief zusammen nach häufigen und vor allem unnötigen Ballverlusten.  Die Gäste kamen dadurch besser ins Spiel und ihrerseits zu Chancen. Doch SVW-Keeper Sandro Keller war diesmal tadellos und ließ sich nicht bezwingen.

Nach dem Wechsel wurde das Spiel der Heimelf zunehmend besser. Vor allem Ceesay tat sich als Kreativspieler hervor. Zweimal landeten seine Hereingaben bei Ridje Sprich. Doch der Stürmer schoss nach 50 Minuten mittig Keeper Lukas Lindl ab, und nach 58 Minuten traf er das runde Leder nicht richtig. Doch in der 65. Minute war es dann soweit. David Groß passte scharf auf Samardzic, der nahm den Ball gekonnt an und traf nervenstark ins lange Eck. Nur zehn Minuten später witterten die Gäste die Chance ins Spiel zurückzukehren. Weil’s Maximilian Maier kassierte die Gelb-Rote Karte. Doch der SVW bekam auch mit einem Mann weniger keine Probleme. Im Gegenteil, von nun an dominierten die Blau-Weissen deutlicher als zuvor. Torjäge Ridje Sprich machte alles klar. Im Zusammenspiel mit Almin Mislimovic traf er nach 84. Minuten zum 2:0 und in der Nachspielzeit zum 3:0.

Spielbericht

 

SC Lahr – SV Weil 1910 2:2

Verbandsliga Südbaden – 03. Spieltag – 05.09.2020

Stöhr rettet noch einen Punkt

Marvin Stöhr (links) erzielte in der 87. Minute das 2:2

Immerhin einen Punkt nahm der SV Weil aus seinem Gastspiel beim SC Lahr mit auf den Heimweg. Nach 2:0-Rückstand glich Marvin Stöhr in den Schlussminuten noch aus und besorgte dem SV Weil so den ersten Auswärtspunkt in der laufenden Saison. Zufrieden war Coach Andreas Schepperle allerdings nicht. Zumal die Gegentreffer unter gütiger Mithilfe von Torwart Sandro Keller zustande kamen. Dieser wollte einen langen Ball an der Strafraumgrenze abfangen, wurde dabei aber gestört, so dass Ilhan zur Lahrer Führung einnetzen konnte (25.). In der zweiten Halbzeit brachte Keller Lahrs Gallus zu Fall, der den folgenden Elfmeter eiskalt verwandelte (62.). Das Spiel schien entschieden und hätte auch dem bisherigen Spielverlauf entsprochen. Der LFV hatte bis zu diesem Zeitpunkt mehr Ballbesitz.

Beim SV Weil haperte es an der Genauigkeit. Chancen waren da, vor allem durch Ridje Sprich, ein Tor sollte ihm heute aber nicht gelingen. Doch seine Mannschaft zeigte Charakter und konnte in der 77. Minute verkürzen. Ceesay stand richtig und schob einen Querschläger über die Linie. Nun drückten die Blau-Weissen und hatten Glück, dass Ilhan die Entscheidung zugunsten des Lahrer FV verpasste. Stöhr belohnte sich und den SVW schließlich für das späte Engagement mit dem Ausgleichstreffer (87.).

Spielbericht

 

SV Weil 1910 – SV Endingen 3:2

Verbandsliga Südbaden – 02. Spieltag – 29.08.2020

Spannende Schlussminuten im Nonnenholz
Der SV Endingen wehrte sich bis zum Schluss gegen die Niederlage

Mit 3:2 hat der SV Weil sein Heimspiel gegen den SV Endingen gewonnen. Am Ende mussten die Blau-Weissen noch um ihren Erfolg bangen. Unnötig, den der SVW war die bessere Mannschaft und hätte schon früher für die Vorentscheidung sorgen können.

Konnte Keeper Fahlteich die erste Chance von Ceesay noch entschärfen, war er sieben Minuten später machtlos. Nach Zusammenspiel zwischen Stör und Ceesay lauerte Sprich am langen Pfosten und hielt den Fuss hin. 1:0 für die Gastgeber nach 11 Minuten. Die Führung währte jedoch nur 5 Minuten. Nam Do Le war gegen Johannes Göring einen Tick zu spät gekommen, als die Weiler zuvor einmal mehr den Ball nicht souverän klären konnten. Den fälligen Elfmeter verwandelte Metzinger, bester Spieler in seiner Mannschaft, zum 1:1. Doch die Schepperle-Elf hatte die passende Antwort parat. In der 24. Minute konnte Ceesay selbst ein Zucker-Anspiel von Serkan Korkmaz im Kasten unterbringen.

Sechs Minuten nach Wiederbeginn hatte Stöhr nach schönem Zusammenspiel zwischen Michael Hänggi und Sprich das 3:1 auf dem Fuß, und nach einer Stunde köpfte Sprich nach einer Ceesay-Flanke den Ball am Tor vorbei. 2 Minuten später lag der Ball dann aber im Netz. Stöhr hatte mustergültig Sprich bedient, der für den Zwei-Tore-Vorsprung sorgte. Eigentlich die Vorentscheidung, hätte der SV Weil den SV Endingen nicht wieder ins Spiel gebracht. Do Le bekam den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Tobias Galli bedankte sich nach Metzinger-Pass mit dem Anschlusstreffer zum 3:2. Nun schöpfte der SVE Hoffnung, die Weiler lauerten auf Konter. Doch Stöhr (87.) und auch Justin Samardzic (89.) verpassten die Entscheidung, zu unsauber spielte Weil die Konter aus. So gab es noch einige bange Minuten, ehe der Schiri die Partie beendete.

Spielbericht

 

FC Radolfzell – SV Weil 1910 1:0

Verbandsliga Südbaden – 01. Spieltag – 23.08.2020

SV Weil zeigt zu wenig um Zählbares einzufahren

Nichts war es für den SV Weil mit dem erhofften Punktgewinn am Bodensee. Es wäre auch nicht verdient gewesen, denn der Verbandsligist konnte beim FC Radolfzell keine überzeugende Leistung abrufen. Vor allem zu Beginn waren die Blau-Weissen gedanklich noch nicht auf dem Feld. In dieser Phase gestatteten sie ihren Gegenspielern viel zu viele Freiheiten und kamen so auch kaum in die Zweikämpfe. Schon nach zehn Minuten traf Radolfzells Stricker, ausgehend von einem Einwurf, zur 1: 0-Führung.
Diesen Rückstand konnten die Weiler nicht mehr egalisieren. Mit zu wenig Ideen und kaum Durchschlagskraft war der FCR nicht in Bedrängnis zu bringen. Erst gegen Ende, als der Ball flüssig durch die eigenen Reihen lief,  sorgte der SVW für Torgefahr. Einen satten Schuss von Almin Mislimovic parierte FCR-Torhüter Pascal Biesinger (69.) und in den Schlussminuten vergab Kapitän Ridje Sprich zweimal die Möglichkeit auf den Ausgleichstreffer.

Spielbericht