Der SV Weil startete stark ins Spiel und machte folgerichtig das 1:0 in der 9. Minute durch Sascha Samardzic. Es folgten weitere gute Chancen, ehe Steinen durch einen Foulelfmeter ausgleichen konnte. Unbeeindruckt erspielte sich der SV Weil weitere Chancen, konnte diese allerdings nicht verwerten. In der zweiten Halbzeit und insbesondere nach einer roten Karte für Isbilir glitt dem SV Weil das Spiel zunehmend aus den Händen. Die Gäste wussten dass zu nutzen und drehten die Partie in der Schlussphase
Die Gastgeber waren von Anfang an die spielbestimmende Mannschaft, Trotzdem konnte der SVW2 mit der ersten guten Chance gleich das 0:1 machen. Danach war das Spiel ausgeglichen. In der 55. Minute erhöhte die Reserve nach einem Elfmeter auf 0:2. Danach versäumten es die Gäste die Konter zu nutzen und das 0:3 zu machen. In den Schlussminuten entglitt der „Reserve“ das Spiel unnötig. In der 90. Minute gelang den Sportfreunden per Elfmeter das 3:2.
Viel Geduld bewies die Mannschaft des SV Weil beim Heimsieg über den FC Waldkirch. Vor allem im ersten Durchgang lief einiges daneben, doch der SVW verlor die Nerven nicht. Lohn war ein 3:0-Sieg und der Sprung ins obere Tabellendrittel.
Die Weiler begannen gut und hatten durch Ceesay und Samardzic verzog nennenswerte Gelegenheiten. Als Offensiv-Mann Marvin Stöhr aufgrund einer Oberschenkelzerrung schon nach 17 Minuten raus musste, gab es einen Bruch im Weiler Spiel. Nur noch wenig lief zusammen nach häufigen und vor allem unnötigen Ballverlusten. Die Gäste kamen dadurch besser ins Spiel und ihrerseits zu Chancen. Doch SVW-Keeper Sandro Keller war diesmal tadellos und ließ sich nicht bezwingen.
Nach dem Wechsel wurde das Spiel der Heimelf zunehmend besser. Vor allem Ceesay tat sich als Kreativspieler hervor. Zweimal landeten seine Hereingaben bei Ridje Sprich. Doch der Stürmer schoss nach 50 Minuten mittig Keeper Lukas Lindl ab, und nach 58 Minuten traf er das runde Leder nicht richtig. Doch in der 65. Minute war es dann soweit. David Groß passte scharf auf Samardzic, der nahm den Ball gekonnt an und traf nervenstark ins lange Eck. Nur zehn Minuten später witterten die Gäste die Chance ins Spiel zurückzukehren. Weil’s Maximilian Maier kassierte die Gelb-Rote Karte. Doch der SVW bekam auch mit einem Mann weniger keine Probleme. Im Gegenteil, von nun an dominierten die Blau-Weissen deutlicher als zuvor. Torjäge Ridje Sprich machte alles klar. Im Zusammenspiel mit Almin Mislimovic traf er nach 84. Minuten zum 2:0 und in der Nachspielzeit zum 3:0.
„Zweite“ kassiert den Ausgleich in der letzten Minute
Eine Stunde lang zeigte der SV Weil II eine gute Leistung uind führte völlig verdient mit 2:0. Die Führung hätte auch höher ausfallen können. Cagin, Pfeiffer und Samardzic hatten gute Chancen auf weitere Treffer. Ein Sonntagsschuß von Argast brachte den FC Steinen zurück ins Spiel. Ab diesem Zeitpunkt drückten die Gäste, doch der Weiler Abwehrverbund hielt stand. Bis zur 90. Minuten. Ein Querschläger landete bei Steininger, der den Ausgleich markierte.
Dank dem dreifachen Torschützen Mbeng konnte die 3. Mannschaft in Haltingen den ersten Saisonpunkt einfahren. Nach der 2:0-Führung verlor die „Dritte“ bedingt durch einige Wechsel den Faden. Die Gastgeber drehten das Spiel, aber am Ende konnten die Blau-Weissen doch noch jubeln. Ein Handelfmeter verwandelte Mbeng zum Ausgleich.
Marvin Stöhr (links) erzielte in der 87. Minute das 2:2
Immerhin einen Punkt nahm der SV Weil aus seinem Gastspiel beim SC Lahr mit auf den Heimweg. Nach 2:0-Rückstand glich Marvin Stöhr in den Schlussminuten noch aus und besorgte dem SV Weil so den ersten Auswärtspunkt in der laufenden Saison. Zufrieden war Coach Andreas Schepperle allerdings nicht. Zumal die Gegentreffer unter gütiger Mithilfe von Torwart Sandro Keller zustande kamen. Dieser wollte einen langen Ball an der Strafraumgrenze abfangen, wurde dabei aber gestört, so dass Ilhan zur Lahrer Führung einnetzen konnte (25.). In der zweiten Halbzeit brachte Keller Lahrs Gallus zu Fall, der den folgenden Elfmeter eiskalt verwandelte (62.). Das Spiel schien entschieden und hätte auch dem bisherigen Spielverlauf entsprochen. Der LFV hatte bis zu diesem Zeitpunkt mehr Ballbesitz.
Beim SV Weil haperte es an der Genauigkeit. Chancen waren da, vor allem durch Ridje Sprich, ein Tor sollte ihm heute aber nicht gelingen. Doch seine Mannschaft zeigte Charakter und konnte in der 77. Minute verkürzen. Ceesay stand richtig und schob einen Querschläger über die Linie. Nun drückten die Blau-Weissen und hatten Glück, dass Ilhan die Entscheidung zugunsten des Lahrer FV verpasste. Stöhr belohnte sich und den SVW schließlich für das späte Engagement mit dem Ausgleichstreffer (87.).
Konnte die 3. Mannschaft in der ersten Halbzeit noch mithalten, war das Spiel nach dem 1:3 in der 51. Minute entschieden. Danach hatten die Gäste leichtes Spiel und schraubten das Ergebnis auf 1:7.
Weils Torschütze Witalij Arsentjew im Duell mit dem Wittlinger Alexander Herbst. Foto: Mirko Bähr Foto: Die Oberbadische
In einer umkämpften ersten Halbzeit hatte der SV Weil viel Ballbesitz, aber kaum Chancen. Nach dem Wechsel erspielte sich die Reserve dann auch Torgelegenheiten. Eine davon nutzte Arsentjew nach toller Vorarbeit von Pfeiffer zum Tor des Tages. In der Folge verpasste es der SVW2 den Sack zuzumachen, so dass es bis zum Ende spannend blieb.
Der SV Endingen wehrte sich bis zum Schluss gegen die Niederlage
Mit 3:2 hat der SV Weil sein Heimspiel gegen den SV Endingen gewonnen. Am Ende mussten die Blau-Weissen noch um ihren Erfolg bangen. Unnötig, den der SVW war die bessere Mannschaft und hätte schon früher für die Vorentscheidung sorgen können.
Konnte Keeper Fahlteich die erste Chance von Ceesay noch entschärfen, war er sieben Minuten später machtlos. Nach Zusammenspiel zwischen Stör und Ceesay lauerte Sprich am langen Pfosten und hielt den Fuss hin. 1:0 für die Gastgeber nach 11 Minuten. Die Führung währte jedoch nur 5 Minuten. Nam Do Le war gegen Johannes Göring einen Tick zu spät gekommen, als die Weiler zuvor einmal mehr den Ball nicht souverän klären konnten. Den fälligen Elfmeter verwandelte Metzinger, bester Spieler in seiner Mannschaft, zum 1:1. Doch die Schepperle-Elf hatte die passende Antwort parat. In der 24. Minute konnte Ceesay selbst ein Zucker-Anspiel von Serkan Korkmaz im Kasten unterbringen.
Sechs Minuten nach Wiederbeginn hatte Stöhr nach schönem Zusammenspiel zwischen Michael Hänggi und Sprich das 3:1 auf dem Fuß, und nach einer Stunde köpfte Sprich nach einer Ceesay-Flanke den Ball am Tor vorbei. 2 Minuten später lag der Ball dann aber im Netz. Stöhr hatte mustergültig Sprich bedient, der für den Zwei-Tore-Vorsprung sorgte. Eigentlich die Vorentscheidung, hätte der SV Weil den SV Endingen nicht wieder ins Spiel gebracht. Do Le bekam den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Tobias Galli bedankte sich nach Metzinger-Pass mit dem Anschlusstreffer zum 3:2. Nun schöpfte der SVE Hoffnung, die Weiler lauerten auf Konter. Doch Stöhr (87.) und auch Justin Samardzic (89.) verpassten die Entscheidung, zu unsauber spielte Weil die Konter aus. So gab es noch einige bange Minuten, ehe der Schiri die Partie beendete.
Nichts war es für den SV Weil mit dem erhofften Punktgewinn am Bodensee. Es wäre auch nicht verdient gewesen, denn der Verbandsligist konnte beim FC Radolfzell keine überzeugende Leistung abrufen. Vor allem zu Beginn waren die Blau-Weissen gedanklich noch nicht auf dem Feld. In dieser Phase gestatteten sie ihren Gegenspielern viel zu viele Freiheiten und kamen so auch kaum in die Zweikämpfe. Schon nach zehn Minuten traf Radolfzells Stricker, ausgehend von einem Einwurf, zur 1: 0-Führung. Diesen Rückstand konnten die Weiler nicht mehr egalisieren. Mit zu wenig Ideen und kaum Durchschlagskraft war der FCR nicht in Bedrängnis zu bringen. Erst gegen Ende, als der Ball flüssig durch die eigenen Reihen lief, sorgte der SVW für Torgefahr. Einen satten Schuss von Almin Mislimovic parierte FCR-Torhüter Pascal Biesinger (69.) und in den Schlussminuten vergab Kapitän Ridje Sprich zweimal die Möglichkeit auf den Ausgleichstreffer.