Beim Schlusslicht in Todtnau setzte sich der SVW2 deutlich mit 6:1 durch
Bereits In der 2. Minute ging Todtnau durch einen langen Ball in Führung, Die „Zweite“ war noch nicht ganz wach, aber die Antwort ließ nicht lange auf sich warten, Schon in der 6. Minute schob Sandro Samardzic zum Ausgleich ein. Danach war man in der ersten Halbzeit nicht mehr zwingend genug. Ganz anders in der zweiten Hälfte. In der 61. Minute die 2:1 Führung erneut durch Sandro Samardzic. Nur wenige Minuten später erhöhte Luke Deibler auf 3:1. Per Doppelpack erhöhte Riccardo Scicchitano auf 5:1, ehe Mursel Salja zum 6:1-Endstand traf.
Nemanja Radulovic (blaues Trikot) erzielt den Anschlusstreffer zum 2:3. Foto: /Michael Hundt
Mit der schlechtesten Saisonleistung kassierte der SV Weil eine 2:5-Heimpleite gegen die Reserve des Freiburger FC. Vor allem die Defensivabteilung erwischte einen rabenschwarzen Tag. Gleich viermal präsentierten die Weiler Kicker ihren Gegner die Tore auf dem Silbertablett. Trotz der haarsträubenden Fehler keimte in der ersten Halbzeit noch kurzzeitig Hoffnung auf. Stöhr und Radulovic konnten ausgleichen bzw. verkürzen. Nach dem vierten Gegentreffer nach 30 Minuten gab es dann allerdings auch in der Offensive nicht mehr viel zu sehen.
In der zweiten Halbzeit änderte sich der Spielverlauf nicht mehr. Harmlos präsentierten sich die Hausherren, während die Gäste den Vorsprung ohne große Probleme verteidigten. Im Gegenteil, in der 71. Minute schraubte der FFCII das Ergebnis gar auf 5:2. Zuvor hatte Hannes Kaiser die gelb-rote Karte kassiert. Der pünktliche Schlusspfiff war eine Erlösung nach dieser desolaten Vorstellung des SV Weil.
Weiler Blitzstart war der Grundstein für Auswärtssieg beim Schlusslicht
Mit seinem zweiten Tor sorgte Nemanja Radulovoc in der 83. Minute für die Entscheidung
Mit einer guten kämpferischen Einstellung blieb der SV Weil auch im vierten Rückrundenspiel unbesiegt und sicherte sich durch ein 3:1-Erfolg beim Schlusslicht SV Au-Wittnau weitere drei Punkte. Auf dem kleinen Kunstrasenplatz in Wittnau gelang dem SVW ein Blitzstart: Nach nur 40 Sekunden traf Justin Samardzic per Heber zur Führung, Radulovic erhöhte nur sieben Minuten später auf 2:1. Zwar gelang den Gastgebern schnell der Anschluss, doch die Weiler kontrollierten die Partie und waren spielerisch überlegen. In der 83. Minute sorgte Radulovic mit dem 3:1 für die Entscheidung.
Schon nach sechs Minuten führte die 3. Mannschaft mit 2:1. Emre Büklü und Bleon Selmani erzielten die Treffer für den SV Weil. Noch in der ersten Hälfte gelang den Gästen der Anschlusstreffer. In der zweiten Hälfte drängte die SG auf den Ausgleich, doch der SVW3 verteidigte den Sieg mit grosser Moral und tollem Kampf.
In der ersten Halbzeit zeigten beide Mannschaften kaum offensive Aktionen. In der zweiten Halbzeit änderte sich das und der SVW2 wurde immer dominanter. Ein Tor wollte den Blau-Weißen
Bereits nach acht Minuten stand es 2:0 für den FC Hauingen, nachdem die Abwehrspieler des SV Weil sich Fehlpässe im eigenen Strafraum leisteten und die Gäste nur noch einschieben mussten.
Trotzdem kämpfte man sich wieder zurück ins Spiel und war nahe am Anschlusstreffer, doch eine Unachtsamkeit reichte den Hauingern, um noch vor der Halbzeit das 0:3 zu markieren.
In der zweiten Hälfte gestaltete sich ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Aber der Tabellenführer war die glückliche Mannschaft. Nachdem sich der Weiler Torwart verschätzte und den Ball zum Gegner abprallten ließ hatte dieser keinee Mühe auf 4:0 zu erhöhen, Am Ende spiegelt das Ergebnis leider nicht den Spielverlauf wieder.
Der geschäftsführende Vorstand von links: 1. Vorsitzender Gerhard Schmidt, Jugendleiter Tobias Glasow, Kassiererin Elisabeth Kellringer, Schriftführer Vincent Knab, Sportlicher Leiter Perseus Knab und sitzend Präsident Dieter Reinbold (Foto: Norbert Sedlak)
Beim SV Weil endet eine Ära – Vorsitzender Gerhard Schmidt hat bei der Generalversammlung am Freitag, den 1. März 2024, seinen Rückzug angekündigt. Bei der Wahl im nächsten Jahr wird er nach 25 Jahren als Vorsitzender nicht mehr kandidieren.
Gerhard Schmidt bat die Anwesenden, sich in den kommenden Wochen und Monaten Gedanken über einen Nachfolger zu machen. Nach so einer langen Zeit würde es Zeit, dass junge, frische Kräfte mit neuen Ideen den Verein leiten, so Schmidt.
Mit neun Jahren sei er in den Verein eingetreten. Er sei nun 61 Jahre Mitglied, 40 Jahre im Vorstand und 25 Jahre Vorsitzender. Allerdings wird er dem SV weiterhin treu zur Seite stehen, denn er will Präsident Dieter Reinbold ablösen. Der mit 34 Amtsjahren längste amtierende Präsident im Verband, feierte kürzlich seinen 90. Geburtstag und soll zum Ehrenpräsidenten ernannt werden.
Rückblick
Schmidt bedauerte, dass der Neubau des Sanitärtraktes, dem der Gemeinderat vor sieben Jahren zugestimmt habe, noch nicht umgesetzt wurde. Dieser werde dringend benötigt, der alte sei milde ausgedrückt – nicht mehr zeitgemäß. Es fehle an Umkleide- und Lagerräumen. Immerhin seien durch die Firma Würzburger Container gestellt worden.
Mit etwas Wehmut berichtete Perseus Knab als Sportlicher Leiter über den Spielbetrieb der Aktivmannschaften. Es sei eine enttäuschende Saison für den Verein, dennoch fand Knab lobende Worte für die drei Aktiv-Mannschaften mit ihren Trainer- und Betreuerstäben. Obwohl die Erste Mannschaft ein gutes Potential habe, startete sie schwach in die Saison, auch im Pokal schied man früh aus. Derzeit stehe man mit Platz sieben im Niemandsland der Tabelle. Die Planungen für die kommende Saison laufen, Andreas Schepperle bleibt Cheftrainer. Co-Trainer Thomas Schwarze wird seine Tätigkeit beenden. Die zweite Mannschaft steht derzeit mit Platz 13 auf dem Relegationsplatz der Kreisliga A. Die „Dritte“ spielt eine schwierige Saison und kämpft in der Kreisliga B gegen den Abstieg.
Jugend
Jugendleiter Tobias Glasow berichtete über die Aktivitäten des Fußballnachwuchses. Rund 40 Trainer und Betreuer kümmern sich um rund 360 Kinder und Jugendliche, die derzeit in 18 Mannschaften kicken. Allerdings würde die Trainersuche immer schwieriger. Auch die Elternmitarbeit sei ein Riesenthema: Nur wenige würden helfen, viele meckerten nur.
Ziel ist, die aktiven Mannschaften und vor allem die erste Mannschaft mit eigenem Spielern zu unterstützen. Die Ausbildungsphilosophie ist kind- und entwicklungsgerechtes Fußballtraining, aber auch soziale und persönliche Aspekte werden gefördert.
Die Jugend sei ein Aushängeschild für den SV Weil am Rhein, so der Jugendleiter. Positiv sei auch, dass sich ein Sponsor gefunden hat, der alle Jugendmannschaften mit zwei Trikotsätzen ausgestattet hat.
Finanzen
Kassiererin Elisabeth Kellringer berichtete über sämtliche Einnahmen und Ausgaben. Kassenprüfer Bruno Steingräber bescheinigte ihr eine vorbildliche Kassenführung.
Jürgen Zuckschwert, Steuerberater des SV Weil, stellte die Satzungsänderungen vor. Um die Gemeinnützigkeit nicht zu verlieren, wurden die notwendigen Abänderungen inklusive der Aufnahme der Ehrenamtspauschale einstimmig angenommen. Zudem leitete der frühere Torwart als Tagespräsident die Wahlen.
Wahlen
Wahlen: Präsident Dieter Reinbold; Geschäftsführender Vorstand: 1. Vorsitzender Gerhard Schmidt, 2. Vorsitzender Martin Götz, 3. Vorsitzender und Jugendleiter Tobias Glasow, 1. Kassiererin Elisabeth Kellringer, Schriftführer Vincent Knab für Frank Kuberne, Sportlicher Leiter Perseus Knab; Erweiterter Vorstand: 2. Kassierer Thomas Waibel, Aktivbeisitzer Marco Kern, Passivbeisitzer Matthias Lösle, AH-Beisitzer Andreas Vierthaler, Spielausschuss: Klaus Braun (1. Mannschaft), Wolfgang Jubin (2. Mannschaft) und Özgür Bayram (3. Mannschaft); Beiräte: Bernhard Eggs, Ekkehard Hauser, Armin Schuster, Michael Meiser, Martin Spiess, Alexander Schweigert, Hilmar Bader und Klaus Siebler.
SVW2 holt Punkt in Hausen und bleibt wiederholt ohne Gegentor
Keine Tore gab es im Spiel des SVW2 beim FC Hausen
In der ersten Halbzeit zeigten beide Mannschaften kaum offensive Aktionen. In der zweiten Halbzeit änderte sich das und der SVW2 wurde immer dominanter. Ein Tor wollte den Blau-Weißen allerdings nicht gelingen. Gleich zweimal rettete ein Abwehrspieler der Gastgeber auf der Linie. Der SV Weil blieb wie in der Vorwoche ohne Gegentor.
Rasanter Zweikampf zwischen dem Weiler Pranav Thakur (links) und dem Bahlinger Yonas Lindscheid. Foto: Uli Nodler
Es war keine Galavorstellung, die der SV Weil hinlegte, aber aufgrund einer Leistungssteigerung in der 2. Halbzeit war der SV Weil der verdiente Sieger im Spiel gegen die Reserve des Bahlinger SC.
Die spielstarken Gäste dominierten die erste halbe Stunde und gingen dort auch verdient in Führung. Hannes Kaiser verlor ein Laufduell gegen Josip Milardovic. Der Stoßstürmer schüttelte den Weiler Innenverteidiger ab und ließ auch Torwart Sandro Keller keine Abwehrchance. Erst danach wurde der SVW stärker und kam zu Torgelegenheiten. Eine davon nutzte Stöhr zum Ausgleich.
Ärgerlich für Trainer Andreas Schepperle das Ausscheiden von Radulovic. Dieser musste nach einem unnötigen Foulspiel im Mittelfeld verletzt ausgewechselt werden. Für den Übeltäter hatte Schiedsrichter Gumz nicht mal eine gelbe Karte übrig.
Nach dem Wechsel hatten die Blau-Weißen die Parie im Griff. Schon früh erzielte Samardzic die Führung. Auch wenn die Gäste im gesamten zweiten Abschnitt keine nennenswerte Torchance zu verzeichnen hatten, muss sich die Weiler Elf kritisieren lassen. Mit einem dritten Treffer hätte die Partie schon früher entschieden werden können.